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TERMINE


Ausbildung 2018

wir starten im Frühjahr 2018
mit einem neuen Ausbildungsdurchgang


Eignungsüberprüfung

am 15. April 10:00
HS St.Margarethen





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Ausbildung PDF Drucken E-Mail

Zu Beginn erfolgt eine Eignungsprüfung und Auswahl der geeigneten Bewerberinnen und Bewerber.

Welche Hunde eignen sich als Therapiehunde?

Grundsätzlich ist jeder gesunde Hund geeignet, der

  • ein besonders gutmütiges, sanftes und menschenfreundliches Wesen besitzt
  • gut stressbelastbar ist
  • eine enge, vertrauensvolle Beziehung zu seinem/seiner BesitzerIn hat
  • sich leicht führen lässt und
  • Artgenossen gegenüber gut verträglich ist.

Welcher Hundehalter/welche Hundehalterin ist als TherapiehundeführerIn geeignet?

Geeignet sind Menschen, die

  • eine hohe soziale Kompetenz und Freude an der Arbeit mit Menschen haben
  • unvoreingenommen gegenüber körperlicher und /oder geistiger Behinderung sind
  • teamfähig sind
  • belastbar sind und
  • sensibel und verantwortungsbewusst mit ihrem Hund umgehen.

Zulassungsbestimmungen für die Eignungsprüfung:

  • Mindestalter des Hundes (bei Absolvierung des Eignungstest) ca. 18 Monate
  • bestandene BH-Prüfung
  • Mindestalter der Therapiehundefüherin/des Therapiehundeführers liegt bei 18 Jahren

Nach jedem Prüfungspunkt ist es dem/der HundeführerIn gestattet, den Hund verbal und/oder mit Futter zu belohnen.
Bei jeglicher Art von körperlicher Einwirkung (Starkzwang) auf den Hund ist die Prüfung sofort abzubrechen.

Überprüft werden

Beim Hund:

  • Gehorsamkeit/Führigkeit
  • Sozialverhalten mit Artgenossen
  • Sozialverhalten Menschen gegenüber
  • Verhalten in therapiespezifischen Situationen

Bei dem/der HundeführerIn:

  • Interaktion mit dem Hund
  • Soziale Kompetenz/Umgang mit Mitmenschen

Wie erfolgt die Ausbildung?

Die Ausbildung umfasst 10 praktische Einheiten, in denen der Hund auf verschiedene Situationen, die ihm im Arbeitseinsatz begegnen können, vorbereitet wird. Diese Trainings finden auf unserem Kursplatz statt und sind bindend für den Kursabschluss.
Theoretische Vorträge finden auf den Gebieten der Geriatrie, Psychiatrie, Pädiatrie und Kynologie statt.
Wir bilden ausschließlich mit Methoden der positiven Motivation aus. Hier legen wir besonderen Wert auf die Vermittlung von Calming signals sowie Stresserkennung und -vermeidung bei Hund und BesitzerIn.

Voraussetzungen für den Therapiehundeeinsatz:

  • Bestandene theoretische Prüfung basierend auf den angebotenen Vorträgen
  • Bestandene praktische Prüfung (Mindestalter Hund 24 Monate)
  • 5 bestandene Assistenzeinsätze (3 Geriatrie, 2 Kinder) mit erfahrenen Einsatzteams
  • Absolvierung von 2 praxisrelevanten Fortbildungen im Jahr
  • Bestandene jährliche Nachkontrolle
  • Jährliches tierärztliches Gesundheitsattest des Hundes inklusive halbjährlicher Kotprobenuntersuchung
  • Gültige Hundehaftpflichtversicherung.

Um eine hohe Arbeits- und Ausbildungsqualität zu sichern, finden regelmäßige Teamtrainings und Fortbildungen statt. Nachkontrollen, sowie regelmäßige tierärztliche Untersuchungen sind verpflichtend. Wir legen großen Wert auf die persönliche Betreuung jedes einzelnen Teams und bieten die Möglichkeit zu psychologischer Supervision und regelmäßigem Erfahrungsaustausch in Form von Gesprächsrunden und Stammtischen an.

CALMING SIGNALS

(Kommunikation Mensch - Hund - Mensch)

Ein Schwerpunkt in der Ausbildung unserer TherapiehundeführerInnen ist die Anwendung der Calming Signals im Training, im alltäglichen Leben und der Einsatzpraxis.

Die Kenntnisse um das Ausdrucksverhalten der Hunde sind für den Hundehalter von großem Vorteil. Wie viel einfacher gestaltet sich das Zusammenleben mit unseren Hunden, wenn wir in der Lage sind, ihre Körpersprache richtig zu interpretieren. Die Beschwichtigungssignale sind dabei sicher ein wichtiger Aspekt der vielfältigen Ausdrucksmöglichkeiten der Hunde, dem wir Beachtung schenken sollten.
Das Beschwichtigungssignal (engl. Calming Signal) ist ein Fachbegriff aus der Kynologie, die Lehre vom Hund.

Beschwichtigungssignale sind Bestandteile der Kommunikation unter Hunden, die auf Konfliktlösung ausgerichtet sind. In der klassischen, vergleichenden Verhaltensforschung wurden solche Signale auch als Demutsgebärden bezeichnet. Hunde senden Calming Signals aus, wenn sie über irgend etwas irritiert oder beunruhigt sind oder als Antwort auf ein Calming Signal eines anderen Hundes. Ziel der Signale ist es, Stress oder Spannung abzubauen sowie die Eskalation eines Konfliktes zu verhindern. Auch an uns Menschen senden die Hunde Calming Signals und wir können sie zurücksenden. Bei unserer Arbeit ist das Erkennen und Interpretieren dieser Kommunikationssignale besonders wichtig: die tiergestützte Therapie darf den Hund nicht überfordern, ist sie doch, auch unter den angenehmsten Bedingungen, Arbeit und Stress für den Hund. Persönlicher Ehrgeiz und sozialromantische Wunschvorstellungen haben sich hier unbedingt der Realität anzupassen, um burn out Syndromen vorzubeugen und den Hunden viele und qualitative Einsätze zu ermöglichen.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, den 04. Oktober 2013 um 11:44 Uhr
 

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