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Ausbildung 2018

wir starten im Frühjahr 2018
mit einem neuen Ausbildungsdurchgang


Eignungsüberprüfung

am 15. April 10:00
HS St.Margarethen





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Tiergestützte Therapie PDF Drucken E-Mail

 

Tiergestützte Therapie - Was ist Therapiehundearbeit?

 

Unter allen Haustieren nimmt der Hund für den Menschen eine besondere Stellung ein. Er ist das Tier, welches der Mensch als erstes domestizieren konnte. Entgegen früheren Vermutungen liegt der genetische Ursprung der ersten Hunde nicht erst in der letzten Eiszeit, sondern reicht nach jüngsten Erkenntnissen bis zu 100.000 Jahre zurück. Die, dem entsprechend lange gemeinsame Evolution von Mensch und Hund, hat zu einem im Tierreich einzigartigen Vermögen der Hunde geführt, menschliche Gestik und Mimik erfassen, deuten und in das eigene Handeln einfließen lassen zu können.
Therapiehunde sind Hunde, die zusammen mit ihrem Besitzer eine spezielle Ausbildung mit Prüfung absolviert haben und in sozialen Einrichtungen eingesetzt werden. Es ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass der Kontakt zu Tieren beim Menschen positive Auswirkungen auf den körperlichen und seelischen Gesundheitszustand hat. Der Hund geht völlig wertfrei auf den Menschen zu. Daher sind soziale Kontakte leichter möglich und Menschen können aus ihrer sozialen Isolation geholt werden. Durch gezielte Übungen können Grob- und Feinmotorik trainiert und Gedächtnisleistungen verbessert werden. Durch die Berührung des warmen weichen Hundefells wird Wärme, Ruhe und Geborgenheit vermittelt.

Was kann die tiergestützte Therapie?

Der Umgang mit Tieren löst verschiedene Reaktionen auf verschiedenen Ebenen aus. Diese können wechselseitiger Natur sein und somit interpersonale bzw. interspezifische Ausprägungen zeigen wie beispielweise die Ebenen der Kommunikation und Bindung. Sie können aber auch intrapersonal ablaufen und somit in uns etwas bewirken.
In den letzten Jahren haben sich Praktiker und Wissenschafter verschiedenster Fachrichtungen damit beschäftigt, wie Tiere auf uns Menschen wirken Dabei traten Begriffe wie pet-facilitated therapy, animal – assisted therapy, pet therapy usw in Erscheinung. Seit Beginn der 90er Jahre setzte sich mehr und mehr der Begriff animal – assisted therapy, auch AAT abgekürzt durch. Die in den USA führende Organisation zur Mensch – Tier Beziehung, die Delta Society, hat Kriterien zur Definition tiergestützter Therapien erarbeitet, die sich weltweit durchgesetzt haben. Der Kontakt mit dem Therapietier hat nachweislich zahlreiche positive Auswirkungen auf den körperlichen und seelischen Gesundheitszustand des Menschen. Die positiven Einflüsse von Tieren auf die Gesundheit des Menschen werden in mehreren Studien belegt, wobei auch die Einsparungen an Sozialausgaben teilweise quantifiziert werden. Tierbesuche haben Blutdruck und Pulsfrequenz senkende Wirkung, die Patienten sprechen besser auf Medikamente an, die Genesungszeit nach Schlaganfall und Herzinfarkt ist kürzer. Tiere wirken kommunikationsfördernd, antidepressiv, motivationssteigernd. Tiere werten nicht, befriedigen das Zuneigungsbedürfnis, mindern Einsamkeit und steigern das Wohlbefinden.

In der Pädagogik hat sich der Einsatz von Tieren vor allem bei verhaltensauffälligen, hyperaktiven und autistischen Kindern bewährt.
Abbau von aggressiven Verhaltensdurchbrüchen
Hunde wirken auf Kinder entspannend und Aggression abbauend.
- Verstärkung und Förderung der Impulskontrolle
Hunde ermöglichen einen emotionalen Ausgleich: laute Kinder werden beruhigt und leise Kinder aus der Reserve gelockt.
- aus der therapeutischen Schnittestelle von Mensch und Tier sollen die Jugendlichen neue Kraft schöpfen


Hunde bewirken Entspannung, Stressreduktion und emotionale Reaktionen wie Freude, Begeisterung und Stimmungsaufhellung
- soziale Effekte
Hunde ermöglichen das Bedürfnis nach Anerkennung, Nähe und Zärtlichkeit ausleben zu können, dadurch werden soziale Kontakte gefördert.
- Schärfen der Wahrnehmung, Stärkung des Selbstbewusstseins
dadurch Verstärkung der Motive für eine positive Lebensführung und Eröffnung neuer Möglichkeiten der Freizeitgestaltung
- Entwicklung von Verantwortung

 

Kinder lernen im Umgang mit Hunden Verantwortung zu übernehmen. Wichtig ist die Anerkennung des Tieres als eigenständiges Lebewesen mit Bedürfnissen. Hunde zeigen den Kindern bei Fehlverhalten sofort die Grenzen auf.

Welche Rolle übernimmt der Hund in der tiergestützten Therapie?

  • der Hund wirkt als Co-Therapeut, Katalysator und Mittelsmann
  • er nimmt den „Klienten“ wie er ist ohne zu werten
  • er motiviert zum Lernen, Üben, Turnen
  • er vermittelt Wärme und Körperkontakt
  • er lehrt, Verantwortung zu übernehmen und Vertrauen zu einem Lebewesen aufzubauen
  • er lässt sich mit allen Sinnen wahrnehmen und beobachten

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 04. Juni 2012 um 11:06 Uhr
 

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